Aave holt 90 % der Verluste nach dem Kelp-DAO-Exploit durch Liquidationen zurück
## Kontext Aave hat die rsETH-Positionen des Hackers liquidiert, der mit dem Exploit gegen Kelp DAO in Verbindung steht, und zwar auf den Netzwerken Ethereum und Arbitrum. Dieser Vorgang erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Galaxy Digital schätzt, dass das Protokoll bereits 90 % der 230 Millionen US-Dollar an giftigen Schulden zurückgewonnen hat, die durch den Angriff entstanden sind. Der Vorfall, der sich im März 2026 ereignete, hatte eine schwere Vertrauenskrise im dezentralen Kreditprotokoll ausgelöst. ## Wichtige Details - Zurückgewonnener Betrag: 207 Millionen US-Dollar von den 230…
Aave, ein großes dezentrales Kreditprotokoll (DeFi), hat bekanntgegeben, nahezu 90 % der Verluste aus dem Exploit von Kelp DAO zurückgeholt zu haben, indem es die rsETH-Positionen des Hackers auf den Netzwerken Ethereum und Arbitrum liquidiert hat. Laut Schätzungen von Galaxy Digital beläuft sich der zurückgeholte Betrag auf 207 Millionen Dollar von insgesamt 230 Millionen Dollar an toxischen Schulden, die durch den im März 2026 erfolgten Angriff entstanden sind. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Widerstandsfähigkeit des Protokolls, auch wenn noch 10 % der Verluste ungedeckt bleiben. Was passiert ist Der Exploit von Kelp DAO im März 2026 hatte zur Ausgabe ungedeckter Schulden geführt und eine große Vertrauenskrise im DeFi-Sektor ausgelöst. Aave hat seitdem die vom Hacker gehaltenen rsETH-Positionen liquidiert, wobei gezielt Vermögenswerte auf Ethereum und Arbitrum ins Visier genommen wurden. Thaddeus Pinakiewicz, Analyst bei Galaxy Digital, bestätigte, dass durch diese Maßnahme der Großteil der verlorenen Mittel zurückgeholt werden konnte und sich die finanziellen Auswirkungen des Vorfalls dadurch verringerten. Der AAVE-Token hatte nach der Ankündigung des Exploits zunächst negativ reagiert und fast 50 % verloren. Nach den ersten Liquidationen zeigten sich jedoch Anzeichen einer Erholung, was einen Versuch zur Stabilisierung des Marktes widerspiegelt. Warum das wichtig ist Diese teilweise Rückholung der Mittel zeigt die Fähigkeit von Aave, die Folgen eines schweren Exploits abzufedern, und verdeutlicht zugleich die anhaltenden Risiken im Zusammenhang mit Liquidität und dem Ruf von DeFi-Protokollen. Obwohl das Protokoll bei der Bewältigung der Krise Fortschritte gemacht hat, bleibt es anfällig für neue Schocks, nicht zuletzt wegen des fragilen Vertrauens der Investoren in den Sektor. Kurzfristig könnte der AAVE-Token von einer technischen Erholung profitieren, doch seine Fundamentaldaten sind durch den Vorfall weiterhin geschwächt. Marktbeobachter werden genau verfolgen, wie gut Aave mögliche neue Schocks verkraften kann, sowie die Reaktionen der Regulierungsbehörden, die in einem Umfeld erhöhter Wachsamkeit die Prüfungen von DeFi-Protokollen verschärfen könnten. Worauf zu achten ist Weitere Zwangsliquidierungen : Aave könnte weitere Zwangsverkäufe ankündigen, falls die verbleibenden Positionen des Angreifers nicht vollständig gedeckt werden. Reaktion der Regulierungsbehörden : Die Behörden könnten die Kontrollen von DeFi-Protokollen nach diesem Vorfall verschärfen. Stabilität des AAVE-Tokens : Die Fähigkeit des Protokolls, seine Marktposition zu halten oder zu verbessern, wird davon abhängen, wie es die verbleibenden Risiken steuert. Vertrauen der Investoren : Die Widerstandsfähigkeit von Aave wird in den kommenden Wochen auf die Probe gestellt, insbesondere angesichts möglicher neuer Störungen. Diese Situation zeigt, wie wichtig Sicherheitsmechanismen und Risikomanagement im DeFi-Ökosystem sind, wo Exploits erhebliche Auswirkungen auf die Stabilität von Protokollen und den damit verbundenen Vermögenswerten haben können.