Bitcoin in „extreme Angst“: ein historisches Signal für Investoren?
## Kontext\nBitcoin (BTC) setzte seinen Rückgang diese Woche fort und erreichte ein Tief von 61.300 USD, während der Crypto Fear & Greed Index erstmals seit März 2023 in die Zone der „extremen Angst“ fiel. Laut Cryptoast erinnert diese Situation an historische Phasen, in denen der Markt Akkumulationsniveaus erreichte, etwa 2018 oder 2022, bevor er sich deutlich erholte. Das makroökonomische Umfeld bleibt angespannt, mit Rezessionsängsten in den Vereinigten Staaten und einer restriktiven Geldpolitik der Fed, die risikoreiche Anlagen wie Bitcoin beeinflussen könnte.\n ## Wichtige Details\n-…
Bitcoin (BTC) hat eine Woche mit starkem Verkaufsdruck erlebt: Der Kurs fiel unter die psychologische Marke von 61.300 USD und erreichte ein Tief bei 61.300 USD . Dieser Rückgang geht mit einem Abrutschen des Crypto Fear & Greed Index in die Zone der „extremen Angst“ einher, zum ersten Mal seit März 2023. Laut Cryptoast erinnert diese Situation an historische Phasen, in denen der Markt Akkumulationsniveaus erreichte, bevor er sich deutlich erholte, etwa 2018 oder 2022. Das makroökonomische Umfeld bleibt von Rezessionsängsten in den Vereinigten Staaten und einer restriktiven Geldpolitik der Federal Reserve geprägt, die risikobehaftete Anlagen wie Bitcoin belasten. Was diese Woche geschah Der Bitcoin-Kurs setzte seinen Rückgang fort und durchbrach die Schlüsselmarke von 61.300 USD nach einer Woche massiver Liquidationen. Der Crypto Fear & Greed Index fiel unter die Marke von 20, was auf eine Stimmung der „extremen Angst“ unter den Anlegern hinweist. Daten von CoinGlass zeigen, dass die Liquidationen innerhalb von 24 Stunden 1,84 Milliarden USD erreichten, davon 1,2 Milliarden USD bei Long-Positionen in Bitcoin. Trotz der Kommentare von Michael Saylor über eine Rotation hin zur KI wurde keine nennenswerte Erholung beobachtet. Das Handelsvolumen auf den BTC/USD-Paaren stieg auf den wichtigsten Plattformen um 30 % , was auf eine erhöhte Aktivität der Trader hinweist. Gleichzeitig verzeichnen die Bitcoin-ETFs weiterhin Nettoabflüsse, mit 4 Milliarden USD an Rückflüssen seit ihrem Start, laut CoinShares. Standard Chartered schätzte kürzlich, dass Bitcoin nahe an einem „Boden“ liegen könnte, mit einem Kursziel von 100.000 USD bis Jahresende, trotz des aktuellen Rückgangs. Warum das für Anleger wichtig ist Der Crypto Fear & Greed Index, der auf Volatilität, Handelsvolumen und Social-Media-Trends basiert, ist ein zentraler Indikator für die Stimmung der Anleger. Ein Wert im Bereich „extreme Angst“ deutet auf einen überverkauften Markt hin, was langfristige Käufer anziehen kann. Historisch sind solche Phasen größeren Erholungen vorausgegangen, etwa 2018 oder 2022. Dieser Indikator ist jedoch nicht unfehlbar: Er kann wochen-, ja sogar monatelang im Angstbereich verharren, bevor sich der Trend dreht. Ein Rückgang unter 61 300 USD könnte zudem automatische Liquidationen auslösen und die Volatilität verstärken. Auf sektoraler Ebene könnte eine anhaltende Korrektur des Bitcoins Altcoins treffen, insbesondere solche aus dem DeFi-Bereich oder Layer-2-Lösungen wie Arbitrum oder Optimism, die für ihre Kursbewegungen häufig von der Liquidität des BTC abhängen. Makroökonomisch könnte eine mögliche Zinssenkung der Fed, die für September 2026 erwartet wird, risikoreiche Anlagen wieder beleben, einschließlich Bitcoin. Umgekehrt würde eine länger anhaltende restriktive Geldpolitik den Verkaufsdruck aufrechterhalten. Zu berücksichtigende Risiken und Grenzen Der Fear & Greed Index kann über längere Zeiträume im Angstbereich verharren, ohne unmittelbare Erholung, wie etwa 2019 oder 2023. Ein weiterer Rückgang unter 60 000 USD könnte eine Kaskade von Liquidationen auslösen und den Abwärtsdruck verschärfen. Das Fehlen positiver Impulse, etwa die Genehmigung eines Ethereum-ETFs oder ein positives geopolitisches Ereignis, könnte den Markt über mehrere Wochen in einer Seitwärtsspanne halten. Was in den kommenden Tagen zu beobachten ist Mehrere Indikatoren könnten auf einen Trendwechsel hinweisen. Ein Austritt des Crypto Fear & Greed Index aus dem Bereich „extreme Angst“ (Wert über 30) wäre ein erstes Zeichen einer Erholung. Makroökonomische Daten, insbesondere die Inflationszahlen (CPI) oder die Entscheidungen der Fed, könnten den Bitcoin kurzfristig ebenfalls beeinflussen. Schließlich wären eine Stabilisierung des Handelsvolumens und ein Rückgang massiver Liquidationen ermutigende Signale für Anleger.