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Die SEC verschiebt ETFs auf Prognosemärkte, Emittenten im Rennen um eine Genehmigung

## Hintergrund Die **Securities and Exchange Commission (SEC)** hat eine weitere Verzögerung bei der Genehmigung von **ETFs auf Prognosemärkte** angekündigt, obwohl sich Emittenten wie **Bitwise**, **Roundhill** und **GraniteShares darum bemühen, Privatanlegern Event-Fonds (Wahlen, Rezessionen usw.) anzubieten. ## Wichtigste Details - Die SEC hat ihre Entscheidung über ETFs auf Prognosemärkte aufgeschoben, ohne einen neuen Termin zu nennen. - Die Emittenten **Bitwise**, **Roundhill** und **GraniteShares konkurrieren um eine Genehmigung. - Diese Fonds würden Anlegern den Zugang zu Kontrakten…

Die Securities and Exchange Commission (SEC), die US-amerikanische Finanzaufsichtsbehörde, hat eine erneute Verschiebung bei der Zulassung von börsengehandelten Fonds (ETFs) angekündigt, die an Prognosemärkte gebunden sind. Diese Entscheidung fällt in einer Phase, in der mehrere Emittenten, darunter Bitwise, Roundhill und GraniteShares, miteinander konkurrieren, um Privatanlegern Event-Fonds anzubieten, die auf Verträgen zu makroökonomischen oder politischen Szenarien beruhen, etwa Wahlen oder Rezessionen. Was geschehen ist Die SEC hat erklärt, ihre Entscheidung über diese ETFs verschoben zu haben, ohne einen neuen Termin zu nennen. Die betroffenen Emittenten, zu denen namhafte Akteure wie Bitwise, Roundhill und GraniteShares gehören, hatten auf eine Zulassung gehofft, um Anlegern den Zugang zu Finanzprodukten zu ermöglichen, die an künftige Ereignisse gekoppelt sind. Zur Wiederaufnahme des Prüfverfahrens wurde kein Zeitplan genannt, sodass die Marktteilnehmer im Ungewissen bleiben. Prognosemärkte gelten zwar als hochspekulatives Segment, verzeichnen jedoch ein deutliches Wachstum. Diese Plattformen ermöglichen es Nutzern, auf den Ausgang realer Ereignisse zu wetten, und bieten so eine Exposition gegenüber nicht traditionellen Vermögenswerten. Die vorgeschlagenen ETFs sollten diesen Zugang demokratisieren, indem sie über regulierte Anlagevehikel verfügbar gemacht werden. Warum das wichtig ist Eine weitere Verzögerung durch die SEC könnte die Innovation bei Finanzprodukten im Zusammenhang mit Kryptowährungen bremsen und den Zugang der Anleger zu Prognosemärkten einschränken. Kurzfristig verringert diese Lage die Möglichkeiten institutioneller Akteure, sich an Vermögenswerten zu beteiligen, die an bestimmte Ereignisse gebunden sind. Eine künftige Zulassung könnte jedoch einen Kapitalzufluss in dieses Segment auslösen, wovon Plattformen für Prognosehandel sowie die damit verbundenen Tokens profitieren würden. Prognosemärkte, obwohl noch marginal, ziehen Aufmerksamkeit auf sich, da sie das Potenzial haben, alternative Finanzinstrumente anzubieten. Ihre Einbindung über ETFs könnte zudem die Legitimität dieser Märkte bei traditionellen Anlegern stärken und gleichzeitig komplexe regulatorische Fragen aufwerfen. Worauf zu achten ist Die kommenden Mitteilungen der SEC zu Prognosemarkt-ETFs, die Klarheit über die nächsten Schritte schaffen könnten. Die Strategien der Emittenten, um regulatorische Hürden zu umgehen, insbesondere durch die Anpassung ihrer Anträge oder die Stärkung ihrer Argumente zugunsten von Innovation. Die Entwicklung der Plattformen für prädiktiven Handel, deren Geschäftstätigkeit durch die Entscheidungen der SEC beeinflusst werden könnte. Die Reaktionen institutioneller Anleger, deren Interesse an diesen Produkten weitgehend von den Aussichten auf eine Zulassung abhängen wird. Solange kein genauer Zeitplan vorliegt, achten die Akteure der Branche weiterhin auf die Signale der US-Regulierungsbehörde, deren Entscheidungen die Landschaft innovativer Finanzprodukte neu definieren könnten.